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Traktandum 10, Postulat Leben im Dorfzentrum

Peter Künzle

Ein­woh­ner­rat Peter Künzle äus­sert sich zum Pos­tu­lat "Leben im Dorf­zen­trum".

Geschätzte Frau Vize-Präsidentin, geschätzte Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen

Ich möchte dem Gemein­de­rat herz­lich dan­ken für die offene Aus­le­ge­ord­nung. Es kommt mir vor, wie ein Puz­zle­spiel. Von ver­schie­de­nen Sei­ten wer­den Teile gebracht, Anre­gun­gen gelie­fert. Stich­worte dazu sind die Zukunfts­werk­statt, Areal­ent­wick­lun­gen im Dorf­zen­trum, neue Migros, Bahn­hof usw. Die durch die EVP ein­ge­reichte Peti­tion sowie das vor­lie­gende Pos­tu­lat bil­den eben­falls ein Puz­zle­teil.

Die zen­trale Frage ist nun, wer setzt denn nun das Puz­zle zusam­men. Wer über­nimmt das Gesamt­kon­zept? „Heri­sau vor­wärts“ hat den Stab an die Gemeinde über­ge­ben. Mit der Peti­tion und dem Pos­tu­lat sehe ich dies auch so. Es liegt nun, zusam­men mit einer aus­führ­li­chen Ant­wort des Gemein­de­ra­tes vor uns.

Der Gemein­de­rat ver­weist auf die Retraite, in wel­cher er sich mit dem Gesamt­kon­zept befas­sen will. Im Grund­satz begrüsse ich die­ses Vor­ge­hen und glaube dahin­ter auch zu spü­ren, dass es dem Gemein­de­rat ernst ist. Doch eigent­lich wäre dies der Auf­trag gewe­sen, genau auf diese Punkte, nota­bene nach einem Jahr Bear­bei­tungs­zeit, eine Ant­wort zu geben. Ich möchte des­halb sehr beliebt machen, dass der Gemein­de­rat von „müsste abge­klärt wer­den“ und „zu prü­fen wäre“ end­lich den Schritt wagt und „abklärt“ und „prüft“. Ob die Bevöl­ke­rung, und da gehört für mich das Gewerbe dazu, bereit ist für einen nächs­ten Schritt lässt sich nur sagen, wenn auch klar ist wie der Schritt aus­sieht.

Es freut mich, dass der Gemein­de­rat wil­lens ist, einen neuen Anlauf zu neh­men. Schliess­lich liegt ja auch ver­trag­lich ein 26 jäh­ri­ges Ver­spre­chen im Zusam­men­hang mit den Obst­mark­parklät­zen auf dem Tisch.

Ich wün­sche dem Gemein­de­rat den Mut, das Sujet des Puz­zles in Form eines Gesamt­kon­zep­tes in ver­schie­de­nen Vari­an­ten end­lich aus­zu­ar­bei­ten und erwarte schon bald einen ent­spre­chen­den Pla­nungs­kre­dit.

Zum Schluss noch eine Bemer­kung. Ich durfte neu­lich eine grosse Dele­ga­tion Par­la­men­ta­rier aus Wil in Heri­sau begrüs­sen. Und da inter­es­sierte mich, wie ihnen Heri­sau gefal­len hat. Ihre Ant­wor­ten vie­len in auf­fal­len­dem Kon­sens, wohl ver­stan­den durch alle Par­teien gleich aus: Heri­sau ist über­ra­schend schön mit den Gas­sen und alten Häu­sern. Schade, dass es ein­fach über­all so laut ist. Unter die­sen Bedin­gun­gen sei ein Sho­pen in Heri­sau unvor­stell­bar. Und ohne dass sie wuss­ten, dass wir heute die­ses Geschäft behan­deln mein­ten sie, dass der Platz vor dem Regie­rungs­ge­bäude eigent­lich noch schön sein könnte.

Peter Künzle, Ein­woh­ner­rat