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04.12.2019  | Eine Verfassung ohne Gott

Die EVPAR setzt sich dafür ein, dass die Prä­am­bel mit dem Got­tes­be­zug in der Ver­fas­sung bleibt.

Die Ver­fas­sungs­kom­mis­sion nimmt auf 20% der Aus­ser­rho­de­rin­nen und Aus­ser­rho­der Rück­sicht, die kei­ner Reli­gion ange­hö­ren und will Gott aus der Prä­am­bel

Die EVP AR setzt sich dafür ein, dass die Präambel mit dem Gottesbezug in der Verfassung bleibt.

Die Verfassungskommission nimmt auf 20% der Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder Rücksicht, die keiner Religion angehören und will Gott aus der Präambel streichen. Für die EVP Ist dies ein eigenartiges Demokratieverständnis. Ebenfalls wird die religiöse und christliche Tradition unseres Kantons ausgeblendet.
Dieser vorauseilende Gehorsam irritiert. Die Verfassungskommission reiht sich ein in die Reihe von Verantwortlichen, die Weihnachtslieder aus Schulfeiern verbannen oder Kreuze, Kirchenglocken und weitere Symbole mit christlichem Hintergrund aus dem öffentlichen Raum entfernen wollen.

Ausserrhoder Wurzeln

Blenden wir zurück: Unser Halbkanton ist aufgrund einer Landteilung entstanden. Dies vor dem Hintergrund der Reformation, die in unserem Kanton unblutig über die Bühne ging. Unser Staatswesen mit den Werten wie Gleichberechtigung, Solidarität und Menschenrechte basiert auf christlichen Werten, welchen in der Reformationszeit wieder eine neue und klarere Bedeutung erhalten haben. Die Kirchen haben in den letzten Jahrhunderten die wesentlichen Eckpfeiler unseres Staatswesens mitgeprägt und haben sich um den schwachen Teil der Gesellschaft gekümmert. Viele vermögende Ausserrhoder/innen haben sich basierend auf ihrer christlich-humanistischen Gesinnung für den Aufbau des Staates und seiner Institutionen eingesetzt. Und ganz generell ist die Demokratie weltweit nur in Staaten wirklich tragfähig geworden, welche sich ihrer christlichen Wurzeln bewusst geblieben sind. Blicken wir nach vorne gerät dies in Gefahr: Die westlich – abendländische Kultur entfernt sich immer mehr von ihren Wurzeln. Die Folgen davon lassen sich in den verschiedenen Ländern Europas beobachten. Ganz zu schweigen von den katastrophalen Umständen weltweit, in Ländern ohne christlichen Hintergrund. Hier bestätigen Ausnahmen die Regel.

Ohne Vergangenheit keine Identität

Für die EVP ist klar: Wer seine Vergangenheit nicht kennt und wertschätzt, wird nie fähig sein die Zukunft aktiv zu gestalten. Denn in der Vergangenheit sind die Wurzeln der Identität enthalten. Es wird offenbar in Kauf genommen ‚identitätslos‘ in die Zukunft zu gehen. Doch, unsere christliche Vergangenheit prägt Land und Leute, Sprache und Tradition, Dörfer und Berge. Es wäre traurig in unserem schönen Kanton zu leben, ohne diese starken Hinweise auf unsere Geschichte, die untrennbar mit den christlichen Glauben verknüpft ist. Und es würde sich die Frage stellen, was denn als nächstes abgeschafft werden soll. Alle Kreuze auf den Bergspitzen, die denkmalgeschützten Kirchengebäude – oder mindestens die Glocken, die Feiertage, unsere Redensarten und Volksweisheiten usw.

Die prägende Kraft des Christentums

Die EVP ist sich sehr wohl bewusst, dass Glaube immer mehr als Privatsache angesehen wird, mindestens was den christlichen Glauben anbelangt. Wir tun uns als Gesellschaft schwer mit Menschengruppen, die zu ihren Werten stehen. Dabei liegen genau im Christentum die Anlagen bereit um in gegenseitiger Achtung von unterschiedlichen Meinungen und Religionen das Zusammenleben zu gestalten. Auch hier zeigt sich weltweit, dass die Achtung der Menschenrechte, Bildung für Alle oder breit verteilter Wohlstand in Ländern mit christlichem Hintergrund eher vorhanden sind als anderswo. Die EVP ruft alle Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder auf sich diese grundlegenden Gedanken zu machen und sich für eine Präambel mit Gott einzusetzen.

Für Rückfragen: Mathias Steinhauer, Herisau (078 862 11 70)

19.03.2019  | Ein Meilenstein für die EVP

Die EVPAR erobert in Heri­sau zum ers­ten Mal in ihrer Geschichte einen Sitz in der Exe­ku­tive einer Aus­ser­rho­der Gemeinde. Sie gewinnt im Kan­tons­rat einen zwei­ten Sitz. Erfolg­reich konn­ten die drei Man­date im Ein­woh­ner­rat ver­tei­digt werden.

Die EVP ist sehr erfreut, dass sie den gröss­ten Teil ihrer Ziele errei­chen konnte. Damit zeigt sich ein­mal mehr, dass der Wunsch nach einer

Die EVP AR erobert in Herisau zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Sitz in der Exekutive einer Ausserrhoder Gemeinde. Sie gewinnt im Kantonsrat einen zweiten Sitz. Erfolgreich konnten die drei Mandate im Einwohnerrat verteidigt werden.

Die EVP ist sehr erfreut, dass sie den grössten Teil ihrer Ziele erreichen konnte. Damit zeigt sich einmal mehr, dass der Wunsch nach einer werteorientierten und konstruktiven Politik in der Bevölkerung klar vorhanden ist.

Mit der Wahl von Peter Künzle ist die EVP nun erstmals in einer Gemeindeexekutive vertreten. Peter Künzle konnte aufgrund seiner Persönlichkeit und der langen politischen Erfahrung über alle Parteigrenzen hinweg Stimmen gewinnen. Hier zeigt sich aber auch die grosse Akzeptanz der Partei in der breiten Bevölkerung.

Das zweite Kantonsratsmandat in Herisau lässt das Potenzial der EVP erkennen. Durch das MajorzWahlsystem in den übrigen Gemeinden des Kantons, welches kleinere Parteien benachteiligt, werdenjedoch Sitzgewinne auch in Zukunft schwierig werden. Hier erwartet die Evangelische Volkspartei, dassim Rahmen der Verfassungsrevision der Proporz eingeführt wird.

Die gewonnen drei Sitze im Herisauer Einwohnerrat versteht die EVP als Auftrag die Themen Zentrumsentwicklung, Arealentwicklung und die politischen Prozesse weiter aktiv zu bearbeiten. Zudem wird sie im stark veränderten Einwohnerrat weiterhin Verantwortung übernehmen.

Insgesamt konnte die EVP ihren Wähleranteil gegenüber den letzten Wahlen auf 10% (Kantonsrat) und
11% (Einwohnerrat) steigern.
Die EVP dankt den Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen.


Kennzahlen

Name: Evangelische Volkspartei der Schweiz

Gründungsjahr: 1919

Anzahl Mitglieder: 4600

Anzahl Sitze im Nationalrat: 2

Selbstportrait: 

Die EVP ist eine verlässliche Kraft, die sich seit 1919 für eine lebenswerte und solidarische Schweiz einsetzt. Auf der Basis christlicher Werte wie Verantwortung, Gerechtigkeit oder Nachhaltigkeit betreibt die EVP als Mittepartei eine sachbezogene und lösungsorientierte Politik, die dem Wohl aller Menschen dient. Sie ist in den kantonalen Parlamenten mit gut 40 Mandaten vertreten. Die EVP will Familien unterstützen, die Schöpfung erhalten, Schulden abbauen und die Sozialwerke sichern. Sie fordert eine Wirtschaft, die fair mit Menschen und Ressourcen umgeht, Solidarität mit benachteiligten Menschen und den Schutz des menschlichen Lebens.